Novoline Wikipedia – Lügen und bezahlte Anzeigen!
Die deutsche Wikipedia ist schon lange kein Tummelplatz für Freizeitbibliothekare und Nachschlagfreaks mehr sondern eine elitäre Versammlung korrupter Netzaktivisten. Ursprünglich sollte Moneymaker vom renommierten und deutschlandweit größten Novoline und Book of Ra Portal “novolinespielen.org” eine Novoline Wikipedia verfassen, dann entstand jedoch die Idee, einfach einen Eintrag bei der Wikipedia Deutschland einzureichen – dessen Veröffentlichung abgelehnt wurde. Dies wäre nicht verwunderlich, denn schließlich sind wir nach wie vor ein Team von Casino Spielern, deren Webseiten in der Regel nicht gerne in solchen Portalen verlinkt werden.
Ärgerlich wurde es erst ab dem Zeitpunkt, in dem wir feststellen mussten, dass etliche unserer größten Konkurrenten mit den banalsten und vor allem dämlichsten Einträgen überhaupt verlinkt worden sind, höchstwahrscheinlich gegen eine ordentliche Bezahlung an den Prüfer. Schaut man sich als nicht-hirnamputierter Leser beispielsweise den Eintrag zum Thema Online Casinos an kann einem wirklich nur schlecht werden. Hier wurde binnen weniger Minuten ein riesen Haufen Blödsinn zusammengesucht und im Stile eines Fünfjährigen umformuliert.
Gleich im ersten Satz wird beispielsweise die Insel Malta als Offshore Finanzplatz bezeichnet, was per Definition einfach nur vollkommener Schwachsinn ist. Anschließend differenziert man Online Casinos gewohnt banal in Download Casinos und Web Casinos, beides macht wieder einmal absolut keinen Sinn und es wird auch nirgendwo erwähnt, dass man für absolut jede interaktive Anwendungsumgebung auch im Browser Java und Flash benötigt, letzteres sogar in hundert Prozent aller Casinos im Internet. Der Autor kennt augenscheinlich nicht einmal das grundlegende Funktionsprinzip webbasierter Anwendungen, seine überaus dilettantisch zusammengerotzte Werbeseite bekommt dennoch einen Link von Wikipedia. Riecht es hier nach Geld? Oh ja!
Das Kommentieren des letzten Abschnittes, der sich mit der gesetzlichen Regelung in Good old Germany beschäftigt, kann man sich an dieser Stelle getrost sparen. Wer einen mittlerweile längst als unrechtmäßig erklärten und damit ungültigen GlüStV heranzieht, um ebenfalls falsche Gesetze vorzustellen, hat sich anscheinend nicht einmal die Mühe gemacht, fünf Minuten im ISA Guide zu verbringen um sich über die aktuelle Entwicklung bzw. Situation zu informieren. Die Frage die sich mir persönlich stellt ist eigentlich nur jene nach dem Preis den man zahlen muss, um einen solchen sowohl semantischen wie auch faktischen Schwachsinn in der Wikipedia veröffentlichen zu dürfen.